Der Rundgang
Erkunden Sie den Gedenkort Gunskirchen vor Ort oder virtuell. Der Übersichtsplan zeigt den Verlauf des Gedenkwegs, die Standorte der fünf Stelen und weitere historisch bedeutende Stellen.
Im virtuellen Rundgang können Sie den Gedenkort auf dem Screen erkunden. Auch hier können Sie die Standorte der Stelen entdecken und direkt weiterführende Informationen aufrufen.
Kapitel 3
Die Hölle im Wald
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Artefakt 2 Überreste Latrinen
Kapitel 1 Der Weg nach Gunskirchen
Tausende Menschen wurden in den letzten Kriegswochen in sogenannten Todesmärschen durch Österreich getrieben. Die KZ-Häftlinge, die im April 1945 im KZ-Außenlager Gunskirchen ankamen, hatten bereits unermessliche Strapazen hinter sich.
Kapitel 2 Das Lager
Ab April 1945 wurden im KZ-Außenlager Gunskirchen mehr als 20.000 fast ausschließlich jüdische Menschen interniert. Das Konzentrationslager war nicht fertiggestellt und maßlos überfüllt, sanitäre Anlage fehlten weitgehend. Die Zustände waren katastrophal.
Kapitel 3 Die Hölle im Wald
Unmenschliche Zustände bestimmten den Alltag im KZ-Außenlager Gunskirchen. Pro Tag starben bis zu 200 Menschen. Das Lager war kein Arbeits- oder Vernichtungslager im klassischen Sinn, sondern schlichtweg ein „Ort des Sterbens“.
Kapitel 4 Die Befreiung
Als die Soldaten der 71. Infanterie-Division der 3. US-Armee am 4. Mai 1945 das KZ-Außenlager Gunskirchen erreichten, fanden sie ein kaum fassbares Bild vor, das viele von ihnen ihr ganzes Leben nicht mehr vergessen konnten.
Kapitel 5 Entwicklungen nach 1945
Nach der Befreiung wurden die Spuren des KZ-Außenlagers Gunskirchen mit der Zeit immer weniger sichtbar. Den Überlebenden war es aber bereits seit 1945 ein Anliegen, die Erinnerung an die Tausenden Ermordeten zu bewahren.